Dienstag, 7. Juli 2009

Um-Lei-Tung

Sie kennen den ollen Kalauer mit dem chinesischen Verkehrsminister? Nicht sonderlich originell. Gebe ich zu. Dennoch passt es für das, was ich sagen will. Im chinesischen Jahr des Büffels 2009 gehe ich als Deutschlehrer nach Ningbo, Provinz Zhejiang. Hundert Kilometer Luftline von Hamburgs Partnerstadt Shanghai. Gerade eben klingelte es an der Tür und der Vertrag wurde mir überreicht. Das wird nicht nur mein Leben verändern, was ich genauso herbeisehne wie ich es fürchte, sondern auch mein Blog. Ich danke allen, die hier vorbeigeschaut haben. Und leite Sie um auf mein neues Projekt "Dewen Laoshi", das ich ab jetzt "beschreiben" werde:

http://weihouke.twoday.net/

Montag, 22. Juni 2009

Upgrade

Nach nur wenigen Tagen kündet die Moritat, dass der Wächterrat die Wonne in die Tonne trat. Lang lebe er, der Gottesstaat...

Freitag, 12. Juni 2009

Wo wählen wieder Wonne ist

Lustlos quälte sich der typische Teutsche zur Wahl. Wenn überhaupt. Europa? Na ja. Reißt keinen aus dem Fernsehsessel. Geregnet hat es auch. Und dann das. Die Öffnungszeiten der Wahllokale: zwei Mal verlängert. Davor: Lange Schlangen. Frauen, die verschmitzt unter ihrem Kopftuch grinsen und Victory-Zeichen in die Kamera machen. Nein - nicht um die Modenschau eines hippen Couturiers, um Priester und Prozente geht es den Perserinnen. Um die Möglichkeit der Massen, den Mullahs den Marsch zu blasen. Neidisch blicken wir in die erregten Gesichter motivierter Menschen, die würdevoll ihr Wahlrecht ausüben. Iran - wo wählen wieder Wonne ist.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Gestern gesehen

Als Belohnung einen Burger. Die Finalistinnen des Heidi-Klum-Kontofüllungsevents durften sich fettes Fastfood einverleiben: Germanys next Stopf-Models?

Dienstag, 5. Mai 2009

Berlustconi

Medienmogul, Milliardär, Machtmensch - und nun Rosenkrieger. Der Boulevard jubelt. Der neueste Berlustconi wirft die Frage auf, wann sich das italienische Volk endlich von seinem unsäglichen Silvio scheiden lässt.

Montag, 27. April 2009

Der Trainer und die tropfenden Eukarioten

Des woars. Nach einer Serie von Pleiten, Pech und Pannen hats Herrn K. aus M. nun gerissen. Die zehn Monate beim FC Bavaria: ein einziges Desaster für den erfolgs- und sonnenverwöhnten Kalifornier Klinsmann. Und dessen Marktwert. Historische Niederlagen führten zu hysterischen Reaktionen bajuwarischer Fans, die fortan ihr Feindbild gefunden hatten: "Wir brauchen keine Amis, die uns beibringen wollen, was Fußball oder Fitness ist", ätzten sie und forderten lautstark den Rausschmiß. Mit gefühlt großem zeitlichem Rückstand beschloß der Vorstand nun K.s Ausstand. Fristlos. Und das mitten in der Wirtschaftskrise. Wer nimmt den denn noch? Nicht mal Kurzarbeit ist drin - die macht nun Jupp Heynckes bis Saisonende. Kein Herz für Erfolglose. Droht Hartz IV? Oder eine Assistenz bei Cottbus? Weit gefehlt! Herr K. sattelt einfach um. Kochshows sind in. Deshalb heiss es demnächst: Klinsi und die Champignons Leak.

Dienstag, 7. April 2009

Neolog

Wie nennt man einen sehr kleinen Reparaturbetrieb? Zwerkstatt!